Umweltfreundliche Event-Organisation

Die Weltklimakonferenz COP 23 ist die erste Weltklimakonferenz, die nachweislich umweltfreundlich organisiert wird und sich dies zertifizieren lässt. Dies geschieht nach EMAS, dem weltweit anspruchsvollsten System für nachhaltiges Umweltmanagement ("Eco Management and Audit Scheme" auf Grundlage einer EU-Verordnung). Das bedeutet: Alle wesentlichen Umweltaspekte der Konferenz werden ermittelt und die Umweltauswirkungen werden so gering wie möglich gehalten. Von der Konferenz sollen so wenig Treibhausgase wie möglich ausgehen.

Das UN-Klimasekretariat und die Bundesregierung als technischer Gastgeber verzichten daher weitgehend auf gedruckte Publikationen und Materialien, stattdessen wird auf digitale Dokumente gesetzt. Ziel ist eine möglichst papierarme Konferenz. Außerdem soll das Abfallaufkommen so gering wie möglich ausfallen. Wo immer möglich wird Recyclingmaterial eingesetzt.

Beim Catering wird überwiegend vegetarisches Essen angeboten, mindestens die Hälfte der Speisen sind Bioprodukte. Lebensmittelabfälle werden so weit wie möglich vermieden. Jeder Teilnehmer bekommt eine Trinkflasche aus recyceltem Material und kann sich während der Konferenz an den Wasserspendern mit Bonner Wasser versorgen. Eine beachtliche Zahl von Einwegbechern kann so vermieden werden.

Auswirkungen der temporären Bauten auf die Natur beschränken sich auf das unbedingt erforderliche Maß. Bäume wurden für die Aufbauten nicht gefällt. Dort, wo sich bestimmte Eingriffe nicht vollständig vermeiden ließen, wird es Ausgleichsmaßnahmen geben. Die Blumenwiese wird nach der Konferenz wieder vollständig hergestellt werden.

EMAS ist ein freiwilliges Instrument der Europäischen Union, das Unternehmen und Organisationen jeder Größe und Branche dabei unterstützt, ihre Umweltleistung kontinuierlich zu verbessern.