Solare Industriekühlung in Jordanien

Kampagne "Bereit für die Zukunft"

Darum geht es:

In der jordanischen Wüstenstadt Petra scheint die Sonne im Durchschnitt sieben bis zehn Stunden pro Tag bei Temperaturen von über 40 Grad Celcius. Kein Wunder, dass der Bedarf an Klimaanlagen in der Region hoch ist. Die Initiative der Internationalen Klimaschutzinitiative ist so überraschend wie einleuchtend: Sonnenenergie kühlt die jordanischen Gewerbegebäude. Dazu kommen Absorptionskälteanlagen, die sogenannte "Hummel" und ihre kleine Schwester "Biene", zum Einsatz. Vier private und öffentliche Gebäude wurden bereits mit solarbetriebenen Klimaanlagen ausgestattet. Wird es im Winter kälter, können sie praktischerweise auch heizen.

Das bewirkt es:

In einem Jahr produzieren Klimaanlagen in jordanischen Gewerbegebäuden so viel CO2 wie 120.000 Autos, nämlich 600.000 Tonnen. Durch die solarbetriebenen Anlagen werden diese Emissionen gemindert. Gleichzeitig wird Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen reduziert und der Weg zur Selbstversorgung geebnet. Mit dem Aufbau eines nachhaltigen Industriezweiges schafft das Projekt zudem Arbeitsplätze in Jordanien. Die beteiligten privatwirtschaftlichen Unternehmen können sich in dem neuen Sektor positionieren und wichtige Referenzen für ähnliche Projekte in der Region schaffen.

Unsere Förderung:

3.727.000 Euro